Informationen für Schutzsuchende aus der Ukraine

Deutsch: Info | FAQ

Mehrsprachige Hotline

Für telefonische Auskünfte stehen wir Ihnen unter folgender Hotline zur Verfügung:

Informationen für Schutzsuchende aus der Ukraine

Deutsch: Häufig gestellte Fragen

  • Personen, die aufgrund der aktuellen Situation in der Ukraine Schutz in Österreich suchen, können sich bei Ankunft in Österreich an unsere Hotline wenden, die unter der Nummer +43 1 2676 870 9460 erreichbar ist und durch mehrsprachiges Personal betreut wird.
    Darüber hinaus dient die Exekutive ebenfalls als Erstansprechstelle, welche nach Erstabklärung bei Quartierbedarf mit unserer Koordinationsstelle Kontakt aufnimmt.
  • Soweit Hilfsbedürftigkeit vorliegt (beispielsweise weil keine finanziellen Mittel vorhanden sind bzw. keine Unterbringung bei Verwandten/Bekannten möglich ist), erfolgt die Aufnahme in die Grundversorgung des Bundes und der Länder. Im Rahmen der Grundversorgung wird neben der Bereitstellung von Unterkünften und Verpflegungsleistungen ebenso die medizinische Versorgung (Krankenversicherung) sichergestellt. Voraussetzung dafür ist die Registrierung bei einer Erfassungsstelle der Landespolizeidirektionen.
  • If you are looking for accommodation or an emergency shelter, contact the following offices:

Vienna

Wenn Sie in Wien ankommen und einen Notschlafplatz, Verpflegung, dringende medizinische Hilfe und allgemeine Informationen benötigen, fahren Sie zum Humanitären Ankunftszentrum der Stadt Wien:

Im Humanitären Ankunftszentrum gibt es: 

  • Vermittlung von Notschlafstellen 
  • Essen und Getränke
  • Informationen zur Orientierung in Wien
  • Covid-19-Tests

Erfassungs- und Beratungszentrum (ACV)

Im Erfassungs- und Beratungszentrum gibt es:

  • Polizeiliche Erfassung (ohne Termin)
  • Die Anmeldung für einen Termin zur Beratung und Beantragung von Grundversorgung in Wien erfolgt über das Anmeldesystem: gvs-termin.fsw.at. Für andere Bundesländer: finden Sie hier.
  • Erstberatung, Abklärung weiterer Bedürfnisse und allgemeine Sozialberatung
  • Abklärung und Zuerkennung von Leistungen aus der Grundversorgung wie: Krankenversicherung, Mietunterstützung, Wohnplatz in einer organisierten Unterkunft
  • Fremdenrechtsberatung
  • Caritas Servicestelle – Folgetermine und laufende Auszahlung von Grundversorgungsleistungen privatwohnender Ukrainer*innen
  • Das Arbeitsmarktservice Wien (AMS) bietet am Standort Ansprechstelle zur Frage der Beschäftigung, die Unterstützungsmöglichkeiten durch das AMS und die nächsten Schritte. Ukrainisch- und russischsprachige Mitarbeiter*innen stehen beratend zur Seite.
  • Ebenfalls vertreten ist der Österreichische Integrationsfonds (ÖIF). Berater*innen geben Auskunft über kostenlose Deutschkursplätze auf den Niveaus A1 bis C1. Terminvereinbarungen für Anmeldungen zu ÖIF-geförderten Deutschkursplätzen sind dort auch möglich. Weitere Informationen.

Humanitäres Ankunftszentrum des Landes Steiermark in Graz

Registrierung, Erstbetreuung und Vermittlungen für aus der Ukraine flüchtende Menschen werden angeboten.

  • Adresse: Messehalle D, Messeplatz 1, 8010 Graz
  • Öffnungszeiten: Montag – Freitag: 08:00 – 14:00, Samstag: 08:00 – 12:00 Uhr
  • Erreichbar mit Bus oder Straßenbahn

Angebot:

  • Essen und Getränke
  • ärztliche Versorgung
  • Vermittlung von Notschlafstellen und Plätzen in Landesquartieren
  • Vermittlung von (Übergangs-)Wohnungen
  • medizinische Betreuung
  • Informationen
  • Covid-19 Tests und Schutzmasken

 

Salzburg

  • 5020 Salzburg, Münchner Bundesstraße 158. Montag bis Samstag von 14 bis 17 Uhr bzw. nach tel. Vereinbarung. Außerhalb der Öffnungszeiten sind Mitarbeiter des Roten Kreuzes telefonisch rund um die Uhr unter +43-664-6293507 erreichbar. Ankommende werden vom Roten Kreuz registriert. Dabei wird auch gleich abgeklärt, ob eine Unterkunft benötigt wird, oder ob es Verwandte gibt, bei denen die Geflüchteten unterkommen können.

Tirol

  • Humanitarian Arrival Centre Tirol
    Address: Hotel Europa, Südtiroler Platz 2, 6020 Innsbruck
    Opening hours: Around the clock, seven days a week
    More Information: Ukraine-Hilfe | Land Tirol

Oberösterreich

  • AZ LINZ-PVZ, Waldeggstraße 41, 4020 Linz 

Other accomodations in Austria

  • Homes for Ukraine is an initiative of non-profit organisations that arranges accommodation from private individuals.
  • The international assistance campaign www.hospitality-helps.org offers a platform to make temporarily free room contingents of hotels available to refugees. The registration can also be done directly by the refugee in their own language (e.g. via smartphone).
  • In addition, it is possible to obtain information about the possibility of accommodation via the Federal Agency for Reception and Support Services (BBU GmbH) at +43 1 2676 870 9460 (Ukraine Hotline).

1. Staatsangehörige der Ukraine mit Wohnsitz in der Ukraine, die diese aufgrund des bewaffneten Konfliktes ab dem 24. Februar 2022 verlassen mussten.

2. Sonstige Drittstaatsangehörige oder Staatenlose mit einem vor dem 24. Februar 2022 gewährten internationalen Schutzstatus oder vergleichbaren nationalen Schutzstatus jeweils gemäß ukrainischem Recht, die die Ukraine aufgrund des bewaffneten Konfliktes ab dem 24. Februar 2022 verlassen mussten. Das betrifft Personen mit Asyl oder Komplementärschutz in der Ukraine.

3. Familienangehörige dieser Gruppen, sofern diese vor dem 24. Februar 2022 bereits als Familienangehörige einer der oben angeführten Personen in der Ukraine aufhältig waren. Das betrifft vor allem Familienangehörige, die nicht ukrainische Staatsangehörige sind oder aus anderen Gründen nicht selbst eine der anderen Voraussetzungen für das Aufenthaltsrecht als Vertriebene erfüllen. Familienangehörige sind:
− Ehepartner und eingetragene Partner
− Minderjährige ledige Kinder von Personen aus der oben dargestellten Zielgruppe (1. und 2.) oder von deren Ehepartnern oder eingetragenen Partnern
− Sonstige enge Verwandte von Personen aus der Zielgruppe (1. und 2.), die mit diesen vor der Vertreibung in häuslicher Gemeinschaft gelebt haben und vollständig oder größtenteils von diesen abhängig waren.

4. Staatsangehörige der Ukraine, die sich bereits am 24. Februar 2022 rechtmäßig visafrei oder mit Visum in Österreich aufhielten, nach Ablauf des visumsfreien Aufenthalts oder des Visums, wenn diese nicht in die Ukraine oder den Staat ihres Wohnsitzes zurückkehren können. Das betrifft vor allem ukrainische Staatsangehörige, die zu Kriegsbeginn auf einer Reise in Österreich waren und in der Ukraine lebten oder in einem anderen Staat lebten, in den sie nicht zurückkehren können. Personen, die in einem anderen Staat lebten und dorthin wieder zurückkehren können, sind nicht umfasst.

5. Staatsangehörige der Ukraine mit einem am 24. Februar 2022 gültigen Aufenthaltstitel in Österreich, nach Ablauf der Gültigkeit, wenn diese nicht in die Ukraine zurückkehren können. Das betrifft nur Fälle, in denen der Aufenthaltstitel nicht verlängert wurde. Personen mit aktuell gültigem Aufenthaltstitel sind nicht umfasst, da diese sich nach wie vor rechtmäßig in Österreich aufhalten.

Weitere Voraussetzung ist, dass sich die jeweilige Person in Österreich aufhält und keine Ausschlussgründe bestehen. Ausschlussgründe sind insbesondere Kriegsverbrechen oder Verbrechen gegen die Menschlichkeit, schwere Straftaten und dergleichen.

Nähere Informationen finden Sie im Informationsblatt sowie in den FAQs des BFA. Unter folgendem Link befinden sich die Dokumente ebenfalls auf Englisch, Ukrainisch & Russisch.

  • Entsprechend dem Meldegesetz haben Personen, die mehr als drei Tage in Österreich Unterkunft nehmen, eine Meldung des Wohnsitzes bei der zuständigen Meldebehörde (Gemeinden/Magistrate) vorzunehmen.
  • Bei privater Unterbringung hat die Wohnsitzmeldung innerhalb von drei Tagen nach Bezug der Unterkunft bei der Meldebehörde direkt zu erfolgen, wobei hier eine Bestätigung vom Unterkunftsgeber (Eigentümer, privater Vermieter etc.) benötigt wird.
  • Bei Unterbringung im Rahmen eines Beherbergungsbetriebes erfolgt die Meldung nach den diesbezüglichen Bestimmungen (je nach Dauer des Aufenthaltes, zB. Eintragung Gästeblatt) durch den jeweiligen Inhaber.
  • Bei der Aufnahme in die Grundversorgung bei organisierten Quartieren wird diese Meldung durch die BBU GmbH bzw. die jeweils zuständige Landes-Grundversorgungsstelle veranlasst.
  • Eine Ausnahme von der Meldepflicht besteht nur dann, wenn nicht länger als drei Tage Unterkunft genommen wird.
  • In der Folge sollte die Registrierung bei einer Erfassungsstelle der Landespolizeidirektionen erfolgen.

Die erste Registrierung der ukrainischen Flüchtlinge erfolgt durch die Exekutive und kann bei den Erfassungsstellen der Landespolizeidirektionen erfolgen.
Die hierfür nötigen Daten werden aus dem biometrischen Reisepass übernommen. Über ein spezielles Programm werden diese Daten in das für die Grundversorgung relevante Informationssystem übermittelt. Zusätzlich wird ein Formular mit Fragen zur Wohnsituation und dem Einreisedatum aufgelegt.

  • Bitte nehmen Sie zur Registrierung mit (soweit vorhanden):
    • Reisepass
    • Geburtsurkunde, Heiratsurkunde, andere Personenstandsdokumente
    • Sonstige Identitätsdokumente, z.B. Personalausweis, Führerschein, Aufenthaltstitel, etc.
  • Es sollte innerhalb von drei Tagen ein Wohnsitz im zentralen Melderegister angemeldet werden, damit infolge die Aufenthaltskarte ausgefolgt werden kann.
  • Für Personen, welche sich nur auf der Durchreise befinden (die Obergrenze liegt bei drei Tagen) ist diese Form der Registrierung nicht vorgesehen.

Die erste Erfassung ukrainischer Flüchtlinge erfolgt durch die Exekutive und kann bei folgenden Polizeidienststellen bzw. besonderen Aufnahme- oder Registrierungszentren erfolgen. Sie ist Voraussetzung für die Ausstellung des Ausweises für Vertriebene. Ebenso ist die Erfassung Voraussetzung für den Antrag auf Grundversorgung (finanzielle Leistungen und Krankenversicherung), welcher im Anschluss beim jeweiligen Bundesland eingereicht werden kann, in dem der Wohnsitz gemeldet wurde. In einzelnen Ankunftszentren ist die Beantragung der Grundversorgung direkt in Anschluss an die Erfassung vor Ort möglich.

Die Liste wird laufend ergänzt.

[Stand 22.11.2022]

 

Bundesland Adresse Kontakt Öffnungszeiten
Burgenland 7163 Andau, GÜG  L206 059133 1147 260 Termin nach tel. Vereinbarung
Burgenland 2425 Nickelsdorf, PI, Neue Teilung 1

barrierefreier Zugang

059133 1144 Mo – So
00:00 – 24:00 Uhr
Burgenland 2421 Kittsee, PI, An der A6 059133 1131 200 Termin nach tel. Vereinbarung
Burgenland 7013 Klingenbach, GÜG, B 16 059133 1101 Mo – So
00:00 – 24:00
Burgenland 7022 Schattendorf, PI, Kirchenplatz 2 059133 1125 200 Termin nach tel. Vereinbarung
Burgenland 7301 Deutschkreutz, GÜG, B  62 059133 1221 250 Termin nach tel. Vereinbarung
Burgenland 7443 Rattersdorf, GÜG, B61 059133 1229 260 Mo – So
00:00 – 24:00 Uhr
Burgenland 7361 Lutzmannsburg, PI, Thermenstraße 32 059133 1231 Mo – So
00:00 – 24:00 Uhr
Burgenland 7472 Schachendorf, GÜG, B63 059133 1255 Termin nach tel. Vereinbarung
Burgenland 7522 Heiligenbrunn, GÜG, B 56a 059133 1207 Mo – So
00:00 – 24:00 Uhr (zur Erfassung mit einem ausgefüllten Formular „Datenerfassung für Ausweis für Vertriebene“ kommen. Link zum Formular: *Datenerfassung für Ausweis für Vertriebene (bfa.gv.at)
Kärnten 9500 Villach, Bahnhofplatz 1

barrierefreier Zugang

0664 2551313 Mo, Mi und Fr
09:00 – 15:00 Uhr
Kärnten 9020 Klagenfurt, Ebenthaler Straße 6 Fremdenpolizei

barrierefreier Zugang

0664 2551312 Mo-Fr
08:00 – 16:00 Uhr
Niederösterreich 2700 Wiener Neustadt, Neunkirchner Straße 23 059133 371903 Dienstag und Donnerstag 8-11 nach Terminvereinbarung
Niederösterreich 3100 St. Pölten, Linzer Str. 47, PAZ 059133 35 1911 Dienstag und Donnerstag. Terminvereinbarung ist notwendig.
08:00 – 16:00 Uhr
Oberösterreich 4020 Linz, Waldeggstr. 41, Postverteilerzentrum Linz

barrierefreier Zugang

0664 57 104 33 Mo und Fr
08:00 – 18:00 Uhr,
Samstag und Sonntag nach telefonischer Vereinbarung
Oberösterreich Mobile Erfassung:

Die LPD OÖ verfügt über eine mobile Erfassung zur primären Registrierung von Personen, welche auf Grund ihrer physischen Verfassung NICHT in der Lage sind eine der o.a. Erfassungsstellen aufzusuchen.

0664 8822 98 30
Salzburg 5020 Salzburg, Münchner Bundesstraße 158.

barrierefreier Zugang

Außerhalb der Öffnungszeiten sind Mitarbeiter des Roten Kreuzes telefonisch rund um die Uhr unter +43-664-6293507 erreichbar. Täglich um 15:00 Uhr (nach. Tel. Vereinbarung) +43-664-6293507
Salzburg 5600 St. Johann im Pongau,
Ing. Ludwig Pech Straße 10
059133 – 5140 Mo – Fr bis 12:00
(nach telefonischer Vereinbarung)
Salzburg 5700 Zell/See,
Brucker Bundesstraße 3barrierefreier Zugang
059133 – 5170 Mo – Fr
(nach telefonischer Vereinbarung)
Salzburg 5580 Tamsweg, Gartengasse 5

barrierefreier Zugang

059133 – 5160 100 Mo – Fr
(nach telefonischer Vereinbarung)
Steiermark 8010 Graz, Burggasse 9

barrierefreier Zugang

0316 877 3748 Mo, Mi, Fr 08:00 – 14:00 Uhr
Tirol Ankunftszentrum Hotel Europa in 6020 Innsbruck, Südtiroler Platz 2

barrierefreier Zugang

0664 8589998 Mo – So
08:00 – 18:00 Uhr
Tirol Polizeiinspektion Lienz, 9900 Lienz, Hauptstraße Nr. 5

barrierefreier Zugang

059133 7230100 Mo – So
07:00 – 19:00 Uhr
Tirol Polizeiinspektion Kufstein, AGM Bahnhof, 6330 Kufstein, Südtiroler Platz 3

barrierefreier Zugang

059133 7214 Mo – So
07:00 – 19:00 Uhr
Tirol Polizeiinspektion Imst, 6460 Imst, Rathausstraße 14

barrierefreier Zugang

059133 7100 Montag und Donnerstag
07:00 Uhr – 19:00 Uhr
Tirol Polizeiinspektion Reutte, 6600 Reutte, Obermarkt 2

barrierefreier Zugang

059133 7150100 Dienstag und Donnerstag
07:00 Uhr – 19:00 Uhr
Vorarlberg 6850 Dornbirn St.-Martin-Straße 6, PI Dornbirn Fremdenpolizei

barrierefreier Zugang

059133 8145 200 Mo – Fr
08:00 – 17:00 Uhr
Wien 1220 Wien, Austria Center Vienna (ACV) bis Ende November à ab Dezember Althanstraße 14, 1090 Wien

Für Personen, die in Wien bleiben möchten.

 

barrierefreier Zugang

0664 889 637 44 Mo – Fr
08:00 – 18:00 UhrDie Anmeldung für einen Termin zur Beratung und Beantragung von Grundversorgung in Wien erfolgt über das Anmeldesystem: gvs-termin.fsw.at

Personen, denen aufgrund der Vertriebenen-VO gemäß § 62 Abs. 1 Asylgesetz 2005 ein vorübergehendes Aufenthaltsrecht zukommt, haben seit dem Inkrafttreten der Novelle des Familienlastenausgleichsgesetzes 1967 (BGBl. 135/2022) Anspruch für ihre Kinder, denen ebenfalls dieses Aufenthaltsrecht zuerkannt wurde. Vertriebene begründen keinen Lebensmittelpunkt in Österreich, weshalb für die Dauer des Aufenthaltes in Österreich eine Fiktion des Lebensmittelpunktes für die Erfüllung dieser Familienbeihilfe-Anspruchsvoraussetzung geschaffen wurde.
Der Familienbeihilfenanspruch für aus der Ukraine vertriebene Personen besteht frühestens ab März 2022 und endet mit dem Tag der Beendigung des vorübergehenden Aufenthaltsrechts, spätestens jedoch im März 2024.

Haben aus der Ukraine Vertriebene einen Anspruch auf Familienbeihilfe? Ja, seit dem Inkrafttreten der Novelle des Familienlastenausgleichsgesetzes 1967 (BGBl. 135/2022).
Wie erfolgt die Antragstellung? Die Antragstellung auf die Gewährung der Familienbeihilfe beim Finanzamt Österreich seitens aus der Ukraine vertriebenen Personen erfolgt in gleicher Weise wie bei anderen Anspruchsberechtigten.

Für die Antragstellung bitten wir Sie das Antragsformular Beih100 zu verwenden. Alternativ ist auch jederzeit eine elektronische Beantragung via FinanzOnline möglich. Eine Antragstellung via E-Mail ist nicht möglich. Ausfüllhilfe auf Ukrainisch finden Sie hier – BBU Ausfüllhilfe Antragsformular Beih100 Ukr

Wie gebe ich am Antragsformular meinen Vertriebenenstatus an? Bis zur technischen Umsetzung des neuen Formulars mit dem Ankreuzfeld „vertrieben“ bitte vorerst das Ankreuzfeld „gültiger Aufenthaltstitel“ auswählen
Für welchen Zeitraum kann ich die Familienbeihilfe beantragen? Die Familienbeihilfe für Vertriebene kann ab der Ankunft im Bundesgebiet, frühestens ab dem Monat März 2022 beantragt werden. Der Anspruch gilt maximal bis zur Beendigung des Vertriebenen-Status.

Vorerst werden aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen (Vertriebenen-VO sowie EU-Massenzustroms-Richtlinie) die Familienbeihilfenfälle von Vertriebenen bis maximal März 2023 befristet.

Welche Unterlagen muss ich dem Antrag beifügen? Grundsätzlich ist es erforderlich, Unterlagen (wenn vorhanden) wie eine Kopie des Ausweises für Vertriebene, die Geburtsurkunden der Kinder zur Klarstellung der Verwandtschaftsverhältnisse sowie Ausbildungsnachweise für volljährige Kinder beizufügen.
Ich habe bereits einen Antrag auf Familienbeihilfe gestellt. Wird mein vor der Gesetzesänderung eingelangter Antrag bearbeitet? Bereits vor der Gesetzwerdung eingelangte Anträge werden vom Finanzamt Österreich unter Heranziehung der neuen Rechtslage bearbeitet.
Ist der Bezug von Familienbeihilfe gleichzeitig mit der Inanspruchnahme der Grundversorgungsleistungen möglich?  Ja, Bezug der Familienbeihilfe ist grundsätzlich auch möglich, wenn Grundversorgungsleistungen in Anspruch genommen werden. Dabei werden die Familienbeihilfezahlungen im Rahmen der Grundversorgung nicht als zusätzliche Einkommensquelle gewertet.
Ich habe bereits einen rechtskräftigen Abweisungsbescheid für die Familienbeihilfe vom Finanzamt Österreich erhalten. Kann ich die Familienbeihilfe erneut beantragen? Nachdem nun der Gesetzgeber eine gesetzliche Grundlage für den Bezug von Familienbeihilfe für Vertriebene beschlossen hat, können Sie erneut die Familienbeihilfe beantragen. Der Abweisungsbescheid wird durch die neue Rechtslage überlagert.
Erhalte ich eine Information sobald mein Antrag erledigt wurde? Ja, Sie erhalten nach der Endbearbeitung ihres Antrages durch das Finanzamt Österreich eine Mitteilung über den Bezug der Familienbeihilfe.
Was ist die Postanschrift des Finanzamtes Österreich? Wir bitten Sie folgende Postanschrift für die Antragstellung zu verwenden:

Finanzamt Österreich
Postfach 260, 1000 Wien

  • Ein allenfalls rückwirkender Bezugszeitraum (beginnend mit dem Monat der Einreise, jedoch frühestens ab März 2022) ist bitte am Antragsformular zu vermerken.
  • Angaben zur aktuellen Partnerin/ zum aktuellen Partner (inklusive der aktuelle Personenstand) wären unabhängig davon, ob sich die PartnerInnen in der Ukraine, einem anderen Drittstaat, im EU-Ausland oder in Österreich aufhalten, auszufüllen.
  • Empfohlen wird die Angabe eines Kontos, dieses muss kein österreichisches Konto sein. Jedenfalls wird ein IBAN und BIC für die Auszahlung benötigt. Im Ausnahmefall ist eine Barauszahlung im Inland möglich.

Fact SheetFamilienbeihilfe Für Aus Der Ukraine Vertriebene Personen

Die Familienbeihilfe wird pro Kind und Monat gewährt, je nach Alter zwischen 114,00 € und 165,10 €, ab zwei Kindern mit monatlicher Zuzahlung. Gemeinsam mit der Familienbeihilfe für den September wird ein Schulstartgeld in Höhe von 100 Euro für jedes Kind im Alter von 6 bis 15 Jahren ausgezahlt. Das Schulstartgeld wird automatisch mit der Familienbeihilfe im September ausgezahlt, es ist also kein gesonderter Antrag erforderlich.

Familienbeihilfe – Beantragung (oesterreich.gv.at)

Beträgt der Grad der Behinderung Ihres Kindes mindestens 50 Prozent, wird Ihnen eine erhöhte Familienbeihilfe (155,90 Euro zusätzlich) gewährt.

Grundsätzlich kann die Familienbeihilfe bis zum 24. Geburtstag des Kindes bezogen werden. Ab der Volljährigkeit ist die Gewährung von Familienbeihilfe jedoch im Allgemeinen an das Vorliegen einer Berufsausbildung gebunden. Das Einkommen eines Kindes ist bis zu jenem Jahr irrelevant, in dem es 19 Jahre alt wird. Erzielt ein Kind, ab dem Kalenderjahr, in dem es 20 Jahre alt wird, eigene Einkünfte, so darf das zu versteuernde Gesamteinkommen den Betrag von 15.000 Euro pro Jahr nicht übersteigen. Volljährige, für die Anspruch auf Familienbeihilfe besteht, können selbst die Familienbeihilfe beim Finanzamt beantragen.

Die Fachabteilung VI/1 des Bundeskanzleramtes ist für Angelegenheiten des Familienlastenausgleiches zuständig. Die Vollziehung des Familienlastenausgleichsgesetzes im Einzelfall (Antragstellung, Prüfung der Anspruchsvoraussetzungen, Entscheidung, Auszahlung, Durchführung von Datenänderungen) liegt jedoch im Zuständigkeitsbereich des Finanzamt Österreich.

Kontaktdaten der zuständigen Stellen der Landesregierung

 

Bundesland Kontaktdaten Beantragung der Grundversorgung über:
Burgenland post.a6-asyl@bgld.gv.at

02682 600-0

Link zur Antragstellung – Land Burgenland


  • Für die Gewährung von Unterstützungsleistungen ist ein Antrag bei der Grundversorgungsstelle Burgenland einzubringen.
  • Das Antragsformular steht auf der Webseite zur Verfügung.
Kärnten abt13.flw@ktn.gv.at

050 536 – 33007

Niederösterreich post.ivw2fluechtlingshilfe@noel.gv.at

02742 9005 – 15000

Oberösterreich gvs.so.post@ooe.gv.at

0732 77 20 – 152 21

Salzburg grundversorgung@salzburg.gv.at

0662 8042 – 5602

Antrag zu stellen bei:

Caritas Salzburg Clearingstelle Grundversorgung:

Montag-Freitag: 8:00-13:00

Gaisbergstraße 27, 5020 Salzburg

05 1760-5204

Steiermark grundversorgung@stmk.gv.at

0316 877 – 5458

 Antrag zu stellen in der:

Messehalle Graz, Messeplatz 1, 8010 Graz

Tirol soziales@tirol.gv.at

office@tsd.gv.at

Land Tirol: 0512 508 2592

Tiroler Soziale Dienste: 0512 21 440

Tiroler Soziale Dienste (TSD)

Antrag auf Grundversorgung online.

Auch erhältlich bei Gemeindeamt bzw. Bürgerservice der BH/Stadtmagistrat

Ausgefüllt zu senden an: grundversorgung.ukraine@tirol.gv.at

Vorarlberg grundversorgung@vorarlberg.at

05574 511 24105

Antrag bei den Erfassungsstellen, den Bezirkshauptmannschaften oder Gemeinden
Wien gvs@fsw.at

01 24 5 24

Antrag beim ACV (Austria Center Vienna)


Die Anmeldung für einen Termin zur Beratung und Beantragung von Grundversorgung in Wien erfolgt über das Anmeldesystem: gvs-termin.fsw.at

Wenn Sie zu einer der Gruppen gehören, die von Gesetzes wegen ein vorübergehendes Aufenthaltsrecht in Österreich erhalten, stellt Ihnen das Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl (BFA) einen Ausweis für Vertriebene aus. Dafür ist es notwendig, dass Sie sich bei den Erfassungsstellen der Polizei erfassen lassen.

Hinweis: Es ist nicht notwendig, einen Asylantrag zu stellen. Falls Sie bereits einen Asylantrag gestellt haben, wird dieser für die Dauer des Aufenthaltsrechtes als Vertriebener nicht bearbeitet werden. Wenn Sie bereits einen Asylantrag gestellt haben und einen Ausweis für Vertriebene bekommen möchten, nehmen Sie bitte Kontakt mit dem BFA auf.

Das BFA hat Zugriff auf die Daten, die von der Polizei erhoben wurden.

Werden noch weitere Informationen von Ihnen benötigt, wird Sie das BFA kontaktieren und zu einem Gespräch einladen, damit die fehlenden Daten erhoben werden können. Das kann Fälle betreffen, in denen z.B. kein Reisepass vorliegt.

Sobald alle Ihre Daten vollständig vorliegen, wird Ihnen der Ausweis für Vertriebene an Ihre Meldeadresse oder an Ihre bei der Erfassung angegebene Zustellungsadresse oder an den Zustellungsbevollmächtigten zugesandt. Sie müssen dafür keine weiteren Schritte setzen.

Es kann in manchen Fällen für die Ausstellung des Ausweises auch notwendig sein, neuerlich Fingerabdrücke zu erfassen. Dies wird von Bediensteten des BFA durchgeführt. Es kann auch notwendig sein, dass Sie ein Passfoto zum BFA bringen (wenn das Foto von Ihrem Reisepass nicht verwendet werden kann).

Es ist wichtig, dass Sie sich an Ihrer Wohnadresse anmelden, damit das BFA Sie für eventuell notwendige weitere Abklärungen kontaktieren kann. Darüber hinaus kann Ihnen der Ausweis für Vertriebene nur zugesendet werden, wenn Sie an der Adresse angemeldet sind, an der Sie auch tatsächlich wohnen.

Erfassung und Aufenthalt (bmi.gv.at)

Kontakt BFA Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl

  • Auf europäischer Ebene wurde mit Durchführungsbeschluss vom 04. März 2022 das Bestehen eines Massenzustroms von Vertriebenen aus der Ukraine im Sinne des Art. 5 der RL 2001/55/EG und die Einführung eines vorübergehenden Schutzes festgehalten.
  • Auf Grundlage dessen wurde auf innerstaatlicher Ebene eine Verordnung gemäß § 62 AsylG erlassen, durch welche den betroffenen Personengruppen ein vorübergehendes Aufenthaltsrecht im Bundesgebiet gewährt wird.
  • Nachdem der Antrag auf vorübergehenden Schutz gestellt wurde, kann eine Karte („Ausweis für Vertriebene“) erstellt und folglich an die betreffende Person ausgehändigt werden. Diese Karte kann auch als Identitätsnachweis verwendet werden.
  • Nähere Informationen dazu finden Sie in den FAQ’s des BFA: FAQs für ukrainische Staatsangehörige (bfa.gv.at)
  • Als ersten Schritt registrieren Sie sich bitte bei einer Erfassungsstelle der Landespolizeidirektionen.

Verordnung der Bundesregierung über ein vorübergehendes Aufenthaltsrecht für aus
der Ukraine Vertriebene (Vertriebenen-Verordnung – Vertriebenen VO)

§ 1. Folgende Personengruppen haben nach ihrer Einreise ein vorübergehendes Aufenthaltsrecht im
Bundesgebiet:
1. Staatsangehörige der Ukraine mit Wohnsitz in der Ukraine, die aus dieser aufgrund des
bewaffneten Konfliktes ab dem 24. Februar 2022 vertrieben wurden,
2. sonstige Drittstaatsangehörige oder Staatenlose mit einem vor dem 24. Februar 2022 gewährten
internationalen Schutzstatus oder vergleichbaren nationalen Schutzstatus jeweils gemäß
ukrainischem Recht, die aus der Ukraine aufgrund des bewaffneten Konfliktes ab dem
24. Februar 2022 vertrieben wurden und
3. Familienangehörige gemäß § 2,
sofern nicht Ausschlussgründe im Sinne des Art. 28 Abs. 1 der Richtlinie 2001/55/EG über
Mindestnormen für die Gewährung vorübergehenden Schutzes im Falle eines Massenzustroms von
Vertriebenen und Maßnahmen zur Förderung einer ausgewogenen Verteilung der Belastungen, die mit
der Aufnahme dieser Personen und den Folgen dieser Aufnahme verbunden sind, auf die Mitgliedstaaten,
ABl. L 212 vom 7.8.2001 S. 12, vorliegen.
§ 2. Als Familienangehörige gelten
1. Ehegatten und eingetragene Partner der in § 1 Z 1 und 2 angeführten Personen
2. minderjährige ledige Kinder der in § 1 Z 1 und 2 angeführten Personen, von deren Ehegatten
oder eingetragenen Partnern sowie
3. sonstige enge Verwandte der in § 1 Z 1 und 2 angeführten Personen, die mit diesen vor der
Vertreibung in häuslicher Gemeinschaft gelebt haben und vollständig oder größtenteils von
diesen abhängig waren,
sofern diese vor dem 24. Februar 2022 bereits als Familienangehörige einer in § 1 Z 1 oder 2 angeführten
Person in der Ukraine aufhältig waren.

 

BUNDESGESETZBLATT FÜR DIE REPUBLIK ÖSTERREICH

Vertriebenen-Verordnung

  • Grundsätzlich wird die Krankenversorgung im Rahmen der Aufnahme in die Grundversorgung durch die Anmeldung bei der Krankenversicherung und die Übernahme der Beiträge sichergestellt.
  • Die Daten werden über das Grundversorgungssystem (GVS) an die ÖGK weitergeleitet. Die Kundenservicestellen der ÖGK können bei vorliegender Versicherungsnummer den e-card-Ersatzbeleg ausstellen.
  • Sofern noch keine Versicherungsnummer bzw. e-card-Ersatzbeleg vorliegt, wird eine medizinische Versorgung nach Vorlage entsprechender Nachweise (Reisepass bzw. sonstige Aufenthaltsdokumente in Bezug auf die Ukraine) dennoch sichergestellt.
  • Aufgrund besonderer sozialer Schutzbedürftigkeit sind Flüchtlinge aus der Ukraine von der Bezahlung von Rezeptgebühren sowie Selbstbehalten für Heilbehelfe oder Hilfsmittel befreit.
  • Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Österreichischen Gesundheitskasse (www.gesundheitskasse.at).

MELDEN SIE HIER IMMOBILIEN FÜR UKRAINISCHE MENSCHEN AUF DER FLUCHT. INFORMATIONEN BEZÜGLICH SACHSPENDEN FÜR UNSERE BETREUUNGSEINRICHTUNGEN FINDEN SIE HIER.

  • U.A. SupportDie U.A. Support verbindet Rechtsanwälte, die Flüchtlingen aus der Ukraine Hilfe anbieten, und sammelt Rechtsinformationen zu den damit verbundenen Themen, die den Flüchtlingen helfen können, sich bei ihrer Ankunft in einem neuen Land zurechtzufinden.
  • Die österreichischen Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte (ÖRAK) – Mit Entsetzen und Mitgefühl beobachtet der ÖRAK die derzeitige Situation in der Ukraine. In Zeiten wie diesen ist es von enormer Wichtigkeit, Solidarität und Unterstützung insbesondere für jene Menschen an den Tag zu legen, die die schrecklichsten Auswirkungen des Krieges unmittelbar erfahren.
    Die österreichischen Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte möchten Sie daher mit dem unterstützen, was wir am besten können, nämlich Personen in schwierigen Lebenssituationen mit kompetenter Rechtsberatung zur Seite zu stehen und deren Rechte bestmöglich zu vertreten.

Humanitäre Rückkehr in die Herkunftsländer: Die BBU und IOM unterstützen geflüchtete Drittstaatsangehörige

Aufgrund der dramatischen Entwicklungen in der Ukraine verlassen nach wie vor viele Menschen das Land. Unter ihnen sind auch zahlreiche Drittstaatsangehörige, also Menschen, die in die Ukraine gekommen sind um dort beispielsweise zu arbeiten oder zu studieren.
Auch sie wurden gezwungen, die Ukraine so rasch wie möglich zu verlassen und wollen nach ihrer Ankunft in Österreich oftmals schnell in ihre Herkunftsländer zurückkehren.

Gemeinsam mit der Internationalen Organisation für Migration (IOM) unterstützt die BBU aus der Ukraine geflüchtete Drittstaatsangehörige bei der Weiterreise in ihre Herkunftsländer.
In ihren Beratungsstellen informiert die BBU über die Möglichkeiten der unterstützten humanitären Rückkehr. Gemeinsam mit IOM klären wir unter anderem die Voraussetzungen zur Einreise im Herkunftsland und unterstützen bei der Vorbereitung der Weiterreise.

Die österreichische Bundesregierung erklärt ihre uneingeschränkte Solidarität gegenüber der gesamten ukrainischen Bevölkerung. Für das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung gilt dies natürlich insbesondere für jene Personen, die in seinem Verantwortungsbereich engagiert sind. Seitens des BMBWF werden aktuell in vielen Bereichen Initiativen in die Wege geleitet, die den Betroffenen auf mehreren Ebenen unmittelbar helfen sollen. Auf dieser Seite finden Sie erste Unterstützungsangebote, die laufend erweitert werden.

Bildungswege in Österreich – ein Überblick über das österreichische Bildungssystem:

Broschüre (Deutsch) Download

SOS-Nothilfe für Kinder und Familien

Wenn Sie als Familie infrage kommen, in Wien leben und den Wunsch haben, einen unbegleitete minderjährigen Jugendlichen aufzunehmen, dann schreiben Sie ein E-Mail an: ksenija.andelic@sos-kinderdorf.at. Nach der Bewerbung und einem Erstgespräch mit SOS-Kinderdorf folgt die Prüfung der Eignung als Gastfamilie durch die Wiener Kinder- und Jugendhilfe. Danach trifft SOS-Kinderdorf unter Berücksichtigung der Eigenschaften und Interessen der Gastfamilie, sowie des Jugendlichen eine Auswahl und organisiert das erste Kennenlernen, weitere Treffen, sowie Besuche in der Familie. Gibt es von beiden Seiten den Wunsch eines Zusammenlebens, kommt es zur Aufnahme des Jugendlichen in der Gastfamilie.

Rückfragen & Kontakt:

Rückfragen: SOS-Kinderdorf, Jakob.Kramar-Schmid@sos-kinderdorf.at, T.: 0676 / 88144 243

Rat auf Draht

Unsere Kolleg*innen von Rat auf Draht geben auf www.rataufdraht.at und www.elternseite.at

Familientipps, wie man mit Kindern über Krieg und Terror spricht.

Rat auf Draht unterstützt in dieser schwierigen Lage Geflüchtete aus der Ukraine.

Rat Auf Draht. Flyer Ukraine Projekte – Psychosoziale Beratung für geflüchtete Familien aus der Ukraine

Video (Ukrainisch mit Deutschen Untertitel):

Die Psychosozialen Dienste:

  • Kostenlose psychologische Helpline

Das Beratungsservice des Berufsverbandes Österreichischer PsychologInnen hilft rasch und kompetent.

Helpline 01/504 8000, E-Mail helpline@boep.or.at

Folder Ukrainisch (українською мовою): Psychologische Hilfe in Krisenzeiten_UA.indd (boep.or.at)

Folder Russisch (русский язык): Psychologische Hilfe in Krisenzeiten_RU.indd (boep.or.at)

Folder Deutsch: Psychologische Hilfe in Krisenzeiten.indd (boep.or.at)

  • Psychosoziale Betreuung täglich von 0-24 Uhr

Die AkutBetreuung Wien (ABW) ist eine Einrichtung der Stadt Wien. Speziell ausgebildete psychosoziale Fachkräfte betreuen Betroffene nach einem außergewöhnlich belastenden Ereignis. Die AkutBetreuung Wien ist unter der Telefonnummer +43 676 8118 98698 täglich von 0 bis 24 Uhr erreichbar.

Wir stehen selbstverständlich mit Sprachmittlung zur Verfügung!

Bei Notwendigkeit mit der Nummer +43 676 8118 98698 verbinden und übersetzen!

SOZIALPSYCHIATRISCHER NOTDIENST

Menschen in psychischen Krisen brauchen unverzüglich, unbürokratisch und professionell Hilfe. Der Sozialpsychiatrische Notdienst (SND) steht daher rund um die Uhr als Not- und Krisendienst unter der Rufnummer 01 31330 zur Verfügung.

  • Täglich von 0:00 bis 24:00 Uhr telefonisch erreichbar
  • 365 Tage im Jahr
  • flächendeckend für ganz Wien
  • Terminvereinbarung nach telefonischer Voranmeldung.

Der Sozialpsychiatrische Notdienst kann rund um die Uhr qualifizierte Hilfestellung auf drei Ebenen bieten: telefonisch, ambulant, mobil.

Psychosoziale Dienste Wien

  • Factsheets für Geflüchtete aus der Ukraine:

Informationen über unser Angebot (auf Deutsch)
Information about our services (in english)
Інформація про нашу пропозицію (українською мовою)

Psychologische Hilfe:

Betreuung Gehörloser Flüchtlinge

Zahnärzte Notdienst Wien

Rat auf Draht

  • Erstanlaufstelle für Unterkunftgeber*innen, die geflüchtete Familien mit Kindern von 0-24 Jahren aus der Ukraine aufnehmen.

“Erstankunft Ukraine-Ticket”

Das Not-Ticket Ukraine (alt) läuft mit 31.10. aus. Das Erstankunft Ukraine-Ticket wird an Personen mit einem ukrainischen Reisepass ausgegeben:

  • in Zügen aus Richtung Tschechien, der Slowakei und aus Ungarn durch das Zugbegleitpersonal als ausgegeben
  • in dem Reisezentrum Wien Hbf wo seit Sommer 2022 bereits das Not-Ticket (alt ) ausgegeben wurde und Graz Hbf
  • Begleitende Informationskampagne für vertriebene Personen in den ÖBB Reisezentrum und auch beim Zugbegleitpersonal auf Ukrainisch und Deutsch.
  • Gültig 24 Stunden ab Ticketausstellung für eine Fahrt von Břeclav Grenze, (Tschechien) Marchegg Grenze, Kittsee Grenze (Slowakei) oder Hegyeshalom Grenze (Ungarn) sowie Wien und Graz Hbf zu einem ÖBB-Bahnhof in Österreich oder nach Passau Hbf (Deutschland) Buchs SG (Schweiz), Brennero/Brenner, Tarvisio Boscoverde (Italien)
  • Gültig in Zügen der ÖBB für eine einfache Fahrt in Österreich von einem der Grenzbahnhöfe bzw. von Wien Hbf oder Graz Hbf in der 2. Klasse.
  • Ausgabe bei grenzüberschreitenden Fahrten direkt im Zug beim Zugbegleiter. Sollte eine vertriebene Person keinen Zugbegleiter im Zug antreffen oder nicht per Bahn nach Österreich einreisen, so erfolgt eine Ausgabe (ausschließlich) in den Reisezentren Wien Hbf und Graz Hbf.
  • Preis EUR 0,00
  • bis 31.10. Ausgabe des Not-Ticket Ukraine (alt) bei ÖBB Ticketschaltern, an den ÖBB Ticketautomaten in Wien Hbf, durch die Zugbegleitmannschaft im Zug, im Ukraine-Hub in Wien Hbf
  • ab 01.11. Ausgabe des Erstankunft Ukraine-Ticket bei der Zugbegleitmannschaft in den von Tschechien, der Slowakei und Ungarn kommenden Zügen und in dem Reisezentrum Wien Hbf wo seit Sommer 2022 bereits das Not-Ticket (alt ) ausgegeben wurde bzw Graz Hbf.

Mit 1. November passen nun die Wiener Linien die Regelung für die Freifahrt von ukrainischen Flüchtlingen an die Regelung der ÖBB an. Erstankommende Vertriebene sind 24 Stunden lang zu einer Fahrt innerhalb Österreichs berechtigt.
Analog dazu werden die Wiener Linien innerhalb dieses Zeitraums auch eine Fahrt innerhalb Wiens – beispielsweise vom Bahnhof zu einem Notquartier – ermöglichen. Für weitere Fahrten werden im Ankunftszentrum oder in den Notquartieren Einzelfahrscheine ausgegeben.

  • Mit 01.10.2022 sind die Freifahrten für ukrainische Vertriebene ausgelaufen.
  • Für Einreisende bzw. Durchreisende gibt es ab 01.10.2022 ein 24-Stunden-Not-Ticket der ÖBB.
  • In Absprache mit Eigentümervertreter BMK verlängert ÖBB das bisherige Ukraine Notticket in vollem Ausmaß noch bis Ende Oktober. Menschen auf der Flucht können mit dem „Not-Ticket Ukraine“ kostenlos mit den ÖBB Zügen in ganz Österreich fahren. Das „Not-Ticket Ukraine“ erhalten Sie entweder direkt im Zug bei ÖBB Personal oder bei den ÖBB Ticketschaltern in den Bahnhöfen. Dazu werden der Name und die Passnummer wenn möglich elektronisch gescannt.
  • U-Bahn, Straßenbahn und Bus sind kostenpflichtig (außer Wien bis 31.10.2022)
  • Update: Auch die Wienerlinien verlängern die kostenfreie Öffi-Nutzung für Ukrainer*innen bis Ende Oktober. Gemeinsam mit ÖBB können Geflüchtete aus der Ukraine im Sinne einer raschen und unbürokratischen Lösung Öffi-Angebot bis Ende Oktober kostenlos nutzen.
  • Nach Gesprächen mit Partnerunternehmen und Eigentümer:innen setzt der Verkehrsverbund Ost-Region (VOR) eine einheitliche Regelung zur öffentlichen Mobilität für Flüchtende aus der Ukraine um: Die Freifahrt auf allen öffentlichen Verkehrsmitteln des VOR (inkl. Wiener Linien) gilt als Übergangslösung bis 31. Oktober 2022. Als Nachweis bei einer Kontrolle reichen die Reisedokumente.