Großes Solidaritätskonzert "United for Ukraine" - mehr als 8.000 Besucher*innen in der Wiener Stadthalle

Es war ein klares Zeichen der Solidarität mit der Ukraine: Mehr als 8.000 Besucher*innen, zahlreiche ukrainische und österreichische Sänger*innen und Bands traten beim Solidaritätskonzert “United for Ukraine” am 21. Februar in der Wiener Stadthalle auf. Neben dem österreichischen Vizekanzler Werner Kogler und dem ukrainischen Botschafter Wassyl Chymynez war auch Ukraine-Flüchtlingskoordinator und BBU-Geschäftsführer Andreas Achrainer auf der Bühne. 

Der Applaus war gewaltig und er kam von Herzen. Damit bedankte sich das Publikum bei den Österreicher*innen für die Unterstützung seit dem 24. Februar 2022.

In seiner Eröffnungsrede bekundete BBU-Geschäftsführer und Flüchtlingskoordinator Andreas Achrainer unsere Solidarität mit der Ukraine und setzte ein klares Zeichen gegen den russischen Angriffskrieg. Zu der Veranstaltung lud der Verein “All for Ukraine”, Ehrengäste waren neben Andreas Achrainer unter anderem Vizekanzler Werner Kogler und der ukrainische Botschafter Wassyl Chymynez.

“Wir haben viel erreicht” 

In seiner Rede wies Geschäftsführer Andreas Achrainer darauf hin, was in Österreich gemeinsam bereits erreicht wurde – etwa:

  • Der Staat Österreich hat Gesetze geändert und Verordnungen erlassen, um das Leben der Menschen aus der Ukraine zu erleichtern (z.B. Familienbeihilfe und Kinderbetreuungsgeld).
  • Private Bürger*innen vermieten ihre Wohnungen zu einem Bruchteil der normalen Miete.
  • Zivilgesellschaftliche Organisationen unterstützen weiterhin das Erstankommen von 1000 Menschen pro Monat.
  • Rund 13.000 ukrainische Kinder werden an österreichischen Schulen unterrichtet, es gibt 218 ukrainische Lehrkräfte.
  • Österreich versorgt viele chronisch kranke und verletze Menschen aus der Ukraine. Zu ihnen gehört die fünfjährige Anna, die ein abgestürzter Hubschrauber schwer verletzte.

Ebenso ging er auch auf die Herausforderungen ein, die es gemeinsam noch zu bewältigen gilt und appellierte an die anwesenden Ukrainer*innen, Deutsch zu lernen und sich in die österreichische Gesellschaft einzubringen.

Künstler*innen aus der Ukraine und aus Österreich

Bei einem fulminanten Konzert haben Künstler*innen aus der Ukraine und Österreich ihre Stimmen gegen den Krieg erhoben. Eröffnet wurde das Benefizkonzert um 19.30 Uhr vom heimischen Duo „King & Potter“.
Im Anschluss spielte die steirische Band „Alle Achtung“ unter anderem ihren Hit „Marie“, auch Newcomerin Anna-Sophie („Cambodia“) und Ina Regen waren auf der Bühne zu hören und zu sehen. Mit frenetischem Applaus wurden die bekannten ukrainischen Künstlerinnen, die Songcontest-Gewinnerin Jamala und die Popsängerin Tina Karol, in der Stadthalle empfangen.

Zwei Sprachen, ein Zeichen

Durch den Abend führte ein Moderations-Duo: Die ukrainische Schauspielerin Dasha Tregubova und der ORF-Moderator Lukas Schweighofer machten klar, dass das Konzert im Zeichen des Zusammenhalts stand. Der Eintritt zum Konzert war frei, um eine Spende für Nachbar in Not wird jedoch gebeten: Benefizkonzert „United for Ukraine“ für NACHBAR IN NOT (orf.at)

Auch einige Kolleg*innen aus der BBU nahmen an dem Benefizkonzert teil und waren begeistert. “Vor allem die Rede unseres Geschäftsführers hat uns sehr berührt”, sagt Anastasiya V., die ihre Laufbahn bei der BBU in der Ukraine-Hotline begonnen hat.

“Wenn der Krieg endet und Sie nach Hause zurückkehren können, werden Sie das, was Sie hier gelernt haben, mitnehmen. Lasst uns gemeinsam eine Zukunft aufbauen, die von Hoffnung, Zusammenhalt und Chancen geprägt ist.”, so ein Auszug aus der Rede unseres Geschäftsführers.

Fotos: Anastasiya S. / BBU

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